Haben Sie unter Ihrer Küchenspüle einen kleinen Kasten für Warmwasser, einen sogenannten "Boiler" oder ein Untertischgerät?
Wir helfen Ihnen, den passenden Wasserhahn zu finden. Denn bei der Suche nach einem Wasserhahn für Boiler gibt es eine goldene Regel: Ein normales Modell passt hier nicht. Wer versehentlich eine Standard-Armatur anschließt, riskiert, dass der Boiler durch den Wasserdruck platzt.
Wir bei KLARWERK erklären Ihnen einfach und verständlich, worauf Sie achten müssen, damit Ihre Küche trocken bleibt und Ihr neuer Wasserhahn perfekt funktioniert.
"Wasserhahn für Boiler" = Niederdruckarmatur
Wenn Sie im Baumarkt oder Online-Shop nach einem „Wasserhahn für Boiler“ suchen, werden Sie schnell über den Fachbegriff Niederdruckarmatur stolpern. Lassen Sie sich davon nicht verwirren: Es ist exakt das Gleiche.
- Hochdruckarmatur: Der Standard für Haushalte mit zentraler Warmwasserversorgung (2 Leitungen aus der Wand).
- Niederdruckarmatur: Der spezielle Wasserhahn für Boiler und Untertischgeräte (nur 1 Kaltwasserleitung aus der Wand + Boiler unter der Spüle).
Der Schnell-Check:
Schauen Sie sich Ihren alten Wasserhahn oder die Anschlüsse unter der Spüle an. Sehen Sie dort drei Schläuche? Dann benötigen Sie zwingend wieder eine Armatur für Boiler (Niederdruck).
Warum brauche ich für den Boiler einen speziellen Wasserhahn?
Vielleicht fragen Sie sich: "Warum kann ich nicht einfach eine normale Armatur nehmen?"
Das liegt an der Bauweise Ihres Boilers. Die meisten 5-Liter-Untertischgeräte sind drucklos. Sie bestehen oft aus einem Kunststoffbehälter, der dem hohen Wasserdruck aus der Leitung (ca. 3 bis 6 bar) nicht standhalten kann.
Ein Wasserhahn für Boiler fungiert als technischer "Türsteher":
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Das Wasser fließt vom Wandanschluss erst in den Wasserhahn.
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Drehen Sie warmes Wasser auf, leitet der Hahn das kalte Wasser dosiert und mit reduziertem Druck in den Boiler.
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Das kalte Wasser verdrängt das heiße Wasser im Boiler, welches dann locker und ohne Druck nach oben in den Auslauf fließt.
Eine normale Armatur würde das Wasser direkt mit vollem Druck in den Boiler leiten – das Gerät würde sich aufblähen und platzen.
Erkennungsmerkmal: Die 3 Schläuche
Einen Wasserhahn für Boiler erkennen Sie bei KLARWERK und anderen Herstellern immer an den drei Anschlussschläuchen. Das Installations-Prinzip ist logisch aufgebaut:
(1) Schlauch A: Anschluss an das Eckventil (Kaltwasser aus der Wand).
(2)Schlauch B: Zuleitung kalts Wasser in den Boiler.
(3) Schlauch C: Ableitung warmes Wasser aus dem Boiler zurück zur Armatur.

Achtung: Warum ihr neuer Boiler-Wasserhahn tropfen muss
Sie haben Ihren neuen KLARWERK-Wasserhahn montiert, der Boiler heizt auf und plötzlich fallen Tropfen aus dem Hahn?
Keine Panik! Das ist bei einem Wasserhahn für Boiler absolut normal und notwendig.
Da der Boiler ein offenes System ist, dehnt sich das Wasser beim Erhitzen aus. Dieser Überdruck muss entweichen. Da er nicht zurück in die Leitung kann, entweicht das Ausdehnungswasser tröpfchenweise über den Wasserhahn. Würde er nicht tropfen, würde Ihr Boiler platzen.
Unser Tipp: Versuchen Sie nicht, das Tropfen durch festes Zudrehen zu stoppen – Sie würden nur die Dichtungen beschädigen. Sobald der Heizvorgang beendet ist, hört das Tropfen von alleine auf.
Modernes Design trotz Boiler?
Früher waren Wasserhähne für Boiler oft klobig und wenig ästhetisch. Viele Kunden ärgern sich, dass sie wegen des Boilers auf eine schicke Küche verzichten müssen.
Das ändern wir. Bei KLARWERK sind wir der Meinung, dass technische Notwendigkeit nicht auf Kosten des Designs gehen darf. Unsere Niederdruckarmaturen (Wasserhähne für Boiler) sehen unseren Standard-Modellen zum Verwechseln ähnlich. Egal ob:
- Ausziehbare Brause für mehr Komfort
- Hoher Bogenauslauf für große Töpfe
- Edelstahl-Optik oder mattes Schwarz
Sie bekommen die volle Sicherheit für Ihren Boiler, verpackt in modernem Design.
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